Zwei Katzen

Zwei Katzen
Mag man meinen
Sind häufig
Eins zuviel
Doch trug sich zu
Das Schicksal
Die beiden Aug in Aug
Ein andres Wesen sahen
Nun war es schon zu spät
Mit wüster Liebelei

Heute mal nicht

Treffender hätte es – wahrscheinlich – nicht sein können. –
Vor allem in dieser Häufigkeit und dieser Reihenfolge. –
Alles so wie es das Unterbewusstsein schon vor langer Zeit vorgeahnt hat. –
Es ist faszinierend. – Zumindest endgültig, es ist endgültig. –
Was heisst – am Ende gilt es – hat am Ende Gültigkeit – ohne wenn und aber. – Oder?
Schon wieder gepatzt! Andere bekommen es doch auch hin und sehen immer perfekt aus. –
Und dabei ist es noch die gute Seite. – Also mit der Rechten die Linke. –
Die Farbe sah in dem Fläschchen so fröhlich aus und jetzt wirkt alles reichlich billig. –
Wie ist es möglich Hände ohne Muster zu haben, hell, freundlich, unschuldig, zart und doch bestimmt. – Den Fingerkuppen zulaufend, schmal, die man küssen möchte, streicheln, halten. –
Nein dieser Ton steht mir nicht!
Sie hatte gesagt ich soll mich auf die Hinterbeine stellen und mich wehren. –
Schon bei dem Wort Hinterbeine stutzte ich – sah sie mich auf allen Vieren. –
Dann ist ja alles klar!
Nagellackentferner – wie stark muss diese Farbe sein, dass sie nur mit diesem Geruch verschwindet.
Mir hat einmal jemand erzählt, dass eine Bekannte von ihm aus Versehen Nagellackentferner getrunken hat – oder war es Parfum? –
Innerlich entfernt. – Sich. – Er wusste nicht was aus ihr geworden ist. –
Sie hatte gesagt – das läuft schon – wirst sehen. –
Es ist gelaufen. –
Das hört sich ja viel versprechend an!
Genau! Genau, genau, genau! – Das ist es!
Ich lasse es machen – bei dieser kleinen Asiatin, mit den kleinen Händen und dem toten Blick. –
So flink und geschickt,als wäre es mühelos. –
Heute leiste ich mir das. –
Ein starkes Stück! –
Sie weiss bestimmt was zu mir passt – sie hat einen Blick dafür. –
Sprechen, gesprochen, versprochen
Versprochen – Versprecher!
Aber vorher muss der Geruch verflogen sein. – Was soll sie sonst denken? –
Die schafft das nicht selbst – nicht mal mit der Rechten. –
In den Ritzen ist immer noch was zu sehen, Reste, Spuren, Ungeliebtes. –

Du stehst im Wort

Du stehst im Wort
Vereinsamt
Vergessen
Glaubst Du
Frei zu sein
Doch trügt Dich
Dieser Schein
Umgrenzt nur
Kann das nichts
Befreit
Unendlichkeit
Erschaffen
Verweht
Der Tritt
Den Du verlassen
Nur vager Dunst
Das Ziel
umschreibt

18gradminus

Seine subjektive aus dem Fenster auf die Strasse.
Man hört das klicken der Ampel.
Sein Spiegelbild ist im geöffneten Fenster zu sehen,
als er aus dem Bild geht.
Im Bild – das leere Zimmer, das spärlich eingerichtet ist.
Eine Küchenzeile – 2 Betten – 1 Kommode
und ein geschmückter Weihnachtsbaum.
Zuerst hört man nur das Brummen des Kühlschranks
und das unablässige Klicken der Ampel.
Dann wird aus dem Nachbarraum das Geräusch einer Dusche vernehmbar.
Die Tür wird aufgeschlossen und sie betritt die Wohnung.
Sie stellt die mitgebrachte Plastiktüte neben den Kühlschrank.
Sie füllt Wasser in einen Wasserkocher und bereitet sich einen Beuteltee.
Mit der Teetasse und einer Zuckerdose setzt sie sich auf das Fensterbrett
und schaut auf die Strasse.
Sie leckt ihren Zeigefinger ab und taucht ihn in den Zucker.
Die Zeit wird immer langsamer und der Blick der Kamera immer genauer.
Die Kamera tastet den Raum ab.
Im Spülbecken ist ein Teller mit Essensresten, auf dem sich Fliegen paaren.
Die Kamera sucht nach Kleinigkeiten, Indizien.
Sie taucht den Teebeutel ins Wasser und zieht ihn vorsichtig wieder heraus.
Ihr Blick geht auf den Gehweg unterhalb des Fensters.
Man sieht einen großen Fleck.
Sie schaut durch das Fenster hindurch auf die Küche.
Noch immer brummt der Kühlschrank –
noch immer ist das Klicken der Ampel zu hören.
Sie geht aus dem Bild.
Im Off vernimmt man das Öffnen des Kühlschranks
und das Knacken beim Öffnen des Gefrierfachs.
Sie sitzt wie ein Kind vor dem geöffneten Eisschrank
und entwickelt – wie zu Weihnachten – das tote Embryo aus Staniolpapier.
Mit viel Ruhe holt sie aus ihrer Jackentasche ein paar Häkelsöckchen
und stülpt sie über die winzigen Füße.
Das Rauschen der Dusche hört auf
und Sie wickelt ihr Kind schnell aber behutsam wieder ein,
schließt das Gefrierfach und den Kühlschrank.
Sie geht zum Fensterbrett – nimmt ihren erkalteten Tee.
Es dämmert.
Aus dem Kiosk an der Ecke ist der singende Weihnachtsroboter zu hören.
Sie schließt das Fenster und setzt sich aufs Bett.
Er kommt herein – schaltet den Christbaum ein
und geht ohne ein Wort zum Kühlschrank – nimmt sich ein Bier,
öffnet es und setzt sich auf die andere Seite des Betts.

Pia

Warum ging dieses Stäbchen immer so schwer in die vorgestanzten Löcher.
Mit der einen Hand hielt sie das zarte Riemchen, mit der anderen versuchte sie, das Stäbchen mit Treffsicherheit an seinen Bestimmungsort zu bringen.
Mit einem flüchtigen Blick nahm sie wahr, dass die Sonne schien. – Also höchste Zeit, nach draußen zu gehen. – Mit großem Schwung fand sie ihren Stand auf den nun angeschnallten, gigantisch hohen Pumps.
Jetzt musste nur noch durchdacht sein, welcher Mantel an einem solchen Tag passend war.
Nichts durfte heute, gestern, morgen, zufällig oder gar beliebig sein.
Sie war bereit. Ein kurzer intensiver Blick in das reflektierende Gegenüber und die Tür wurde geschlossen.
Egal wo sie auch hinging, war ihr Schritt immer zielstrebig und durchdringend. Ihre Augen sezierten ihr Feld und gaben die gewonnen Informationen an die Geschichtenmaschine weiter.
Am liebsten trug sie Sonnenbrille, um die Richtung und den Ausdruck ihrer Augen verborgen zu halten. Je mehr sie Äußeres wahrnahm je mehr konnte sie sich von ihren Gefühlen schützen.
Es war von Mal zu Mal das Gleiche – sie verliebte sich. – Nur kurz. – Dann war er einer der Seiten, die mit Nagellack zusammengehalten werden und nur mit Zerstörung wieder voneinander getrennt werden konnten.
Mit dem trocknen des Nagellacks, an den Seiten ihres Tagebuchs, glaubte sie auch jedes Mal, diesen fatal chemischen Geruch des Lacks auf der Zunge zu schmecken.
Keine der Seiten hatten eine Bedeutung, so wollte sie es wissen, und doch etwas blieb.
Warum wollte jeder mehr erfahren, als das was offensichtlich war. – Sie war doch nicht mal selbst bereit. – Wozu ? – Solche unvermeidlichen Diskussionen blähten ihren Kopf und trieben ihn wie eine Leiche ans Ufer.

Böse war ich

Böse war ich
Nie
Geheilt von meiner Sehnsucht
Leise kaum gehört
Begeh ich meine Schuld
Verträumt
Reiß ich die Wunden
Berühre sanft
Was unerhört
Gehe weiter ohne Blick
Lass ich zurück

Ich bin aufgewacht

Ich bin aufgewacht.
Hörst du.
Es gibt uns nicht mehr
Lass los
Drehe dich erst um wenn meine Schritte verhalt sind

Wie gerne gäbe ich dir ein paar schöne Erinnerungen mit auf den Weg
Doch die Dauer des Schmerzes hat so vieles verschlissen.
Wenn ich dir jetzt sagte ich liebe dich
Du würdest mich falsch verstehen

Gebe dich frei
Zu lange hat das wir beschwert
Es ist Zeit

Mon cœur

Welch kühnes Treiben
Hat uns
In tiefes Meer gestürzt
Beäuge bunte Fische
Die kleine Fetzen
Meiner Haut verschlingen
Nur rohes Fleisch
Noch bleibt
Mit weichen Wellen
Wird nun unser Leib
Umspült
Es ist so tief
Bei Dir
Das weder
Tag noch Nacht vergeht
Versunknes Schiff
Getier
Durch meine Reste schwimmt
Und jede Öffnung
Eintritt gibt

Du wolltest aufhören das zu machen

Du wolltest aufhören das zu machen
Ja ich wollte aufhören damit
Wie geht es dir
Ich weiß nicht
Natürlich weißt du
Es ist gerade nicht der richtige Zeitpunkt
Was heißt das
Mach dir keine Gedanken
Mach ich aber
Ich bin einfach verwirrt
Du musst nicht stark sein
Will ich aber
Du stehst am Abgrund du kannst jetzt nicht noch alles Mögliche ausprobieren
Ja ich glaube ich fühl mich komisch
Mach dir doch nicht selbst so einen Druck
Ich hab keine Ahnung – ich finde einfach keine Lösung
Du musst nichts lösen alles was du machst ist richtig
Ich schaff das nicht
Du musst nichts schaffen
Ich suche ja
Nein du suchst nicht
Doch wirklich ich suche aber hab noch niemanden gefunden
Wenn du wirklich suchst wirst du auch finden
Es ist besser wenn ich gehe
Warum läufst du davon
Ich mag dich sehr
Jetzt machst du dirs aber richtig einfach
Was auch immer das heißt
Kommst du wieder
Ich glaube nicht – nein ich komme nicht wieder
Kannst du nicht einmal normal ins Bett gehen, normal schlafen und normal aufwachen
Ich hab doch schon viel verändert
Du sollst nicht alles auf einmal machen, nimm dir mal das was du möchtest
Is da noch was von der Schokolade im Kühlschrank

Betrogen

Betrogen
Nicht ich spannte den Pfeil
Du bist betroffen
Nicht doch
Ohne Schuld
Deine schönen Auge spiegeln mein Gesicht
Deine Gesten schlagen sanft mein Herz
Du glaubst das Ziel betraf nur deine Seele
Weit gefehlt
Der Raum erfüllt von dir
Benebelt meine Sinne
Süß und klebrig
Wehmuts Last
Noch weißt du nicht
Dein Los viel leichter
Du Schöne
Zeit vergeht

Just in time I

1. Kennenlernen

Jacob und Soulis lernen sich auf einem Bauernhof kennen. Jacob wartet draußen auf dem Hof auf den Bauern. In einem Gatter sind die schnatternden Gänse. Soulis tritt zu ihm.

Soulis: Schon eine auserwählt?
Jacob etwas aus den Gedanken gerissen: Ich nehme, wies kommt.
Soulis: Ich möchte mein Opfer schon selbst aussuchen. – Die z.B. gefällt mir ganz gut.
Sie sollten das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Solange man wählen, kann ist noch nichts entschieden.
Jacob: Ich will einfach nur eine Gans.
Soulis: Und was passiert dann mit dem guten Stück?
Jacob: Ich habe mich noch nicht entschieden. Es ist für mich das erste mal, dass ich das selbst tun muss. Vorher wurde ich beglückt.
Ich bin neu hier. – Jacob.
Soulis: Jacob – Na dann lass uns das gemeinsam probieren. Unsere beiden Gänse kennen sich ja schon.

Umschnitt:
Soulis Atelierwohnung mit offener Küche. 2 Gänse sind im Ofen. Ein langer gedeckter Tisch steht im Raum.
Soulis: Wichtig ist zu wissen, was passiert wenn das Opfer merkt, dass es keine Chance mehr hat. Genau diesen Moment sollte man zumindest einmal mitempfunden haben. Erst dann weiß man, ob man zum Täter wirklich taugt. Sich der Tat und seiner Macht bewusst sein, gibt einem die Möglichkeit, seinen wahren Charakter und das eigene Limit zu entdecken. (Heute lässt man töten und sieht den eingeschweißten Kadaver im Kühlregal. Wenn es zu jedem Stück Fleisch das passende Video gäbe, in dem dieser Zeitpunkt dokumentiert wäre –) Vielleicht käme so mancher zu dem Entschluss, kein Täter zu sein. Denn genau dieser Moment, in dem das Opfer seiner Niederlage ins Auge sieht, ist auch der Moment, in dem der Täter entscheiden muss, ob er mit dieser Schuld und dieser Konsequenz leben kann.
Zünde schon mal die Kerzen an.
Soulis übergießt die Gänse abermals mit Flüssigkeit.
Soulis: Zumindest haben wir schon mal zwei gemeinsame Leichen im Keller.

2. Begegnung

Soulis steht in der Küche und schnippelt in großem Tempo. Man sieht im Raum eine aufgehängte Hängematte, die hin und her schaukelt. Die Person darin ist nicht zu sehen.
Soulis: Am Beginn einer Verhandlung – egal welcher – hat jeder die gleichen Chancen.
Wenn der eine glaubt er wäre im Vorteil, kann diese Überschätzung schon der Gewinn des anderen sein. Es ist also die absolute Leere, die uns weiterbringt. – Dann kommt es darauf an, wer von beiden schneller das Spiel spielt. – Dabei ist es wichtig, frühst möglich die Limits heraus zu finden. – Die eigenen und die des Mitspielers. Was nützt es, wenn der Gewinn meine eigenen Möglichkeiten übersteigt – ich also nach dem Gewinn kapitulieren muss. Andererseits schätze ich das Limit meines Mitspielers permanent zu hoch ein, werde ich nie gewinnen. Du musst also deinen Arsch gut pflegen, um ihn dir nicht zu verbrennen.
Hörst du mir überhaupt zu?
Jacob: Arsch pflegen.

3. Begegnung

Soulis schneidet Orangen auseinander.
Er hat einen abgeschrappten Bademantel an. Musik läuft – „Sag mir quando, sag mir wann“
Soulis quetscht sich eine halbe Orange in den Mund, wobei einiges daneben geht. Er tanzt durchs Atelier. Jacob räumt seine Sachen zusammen und zieht sich an.
Jacob: Ich muss jetzt los.
Soulis tanzt zu ihm hin. Plötzlich packt er ihn vorne am Hemd und drückt ihn gegen die Wand. Er steht dicht vor ihm.
Soulis: Wann?
Jacob: Dienstag?
Soulis lässt ihn los. Jacob schaut auf sein Hemd das jetzt voller Orangenflecken ist.
Jacob: Scheiß
Jacob geht in Richtung Tür.
Soulis aus dem Hintergrund: Deine Schuhe stehen übrigens auf dem Balkon.
Jacob geht auf den Balkon und greift fluchend seine vom Regen völlig durchnässten Schuhe.

Keines der Worte ist mehr da

Keines der Worte ist mehr da
verschwunden
es waren Kathedralen, Monumente
ich wanderte sah die Farben, spürte die Form und war sicher
niemals würde vergehen
uns zu sehen
im zurück gibt es nichts
kein Wort
im gehen nach vorne
verschwunden

Was als kostbar bewahrt
geraubt
Gesicht und Körper als einzig erkannt
geglaubt
wende mich ab
beraubt
von einem Teil von mir

Denken sie

Denken sie
Auch manchmal
An mich
Beschaulichkeit
Setzt Triebe
Gedanken
Von der Zeit
Entkoppelt
Ihr Mund
Soweit
Gar manchmal
Scheu ich
Ihren Blick
Da ihre Hand
Auf meiner liegt
Bedacht
Setz ich den Fuß
Als könnte ich
Entkommen
Nur scheinbar
Weiche ich
Dem Sog
Möchte kraftvoll
Mich ergeben

Vielleicht morgen

Vielleicht morgen
Ich lausche
Nichts
Glaubte ein leises Lächeln zu vernehmen
Vielleicht morgen
Meine Fingerkuppen suchen
Nichts
Glaubte eine warme Hand streifte meine Wangen
Vielleicht morgen
Auf meiner Zunge
Nichts
Glaubte eine Träne hätte sich verirrt
Vielleicht morgen
Deine Schritte im ersten Stock
Die Tür fällt schwer ins Schloß

Lieder …

Keine Träne
suche Dich
– unsterblich –
weites Land , die Berge ohne Schnee
Tunnel Licht
Tunnel Licht
vergeblich
der Mond – er bleibt
wenn wir schon längst gegangen
es rinnt – unhaltbar
befeuchtet meine Lippen
bitter
Kuss

Vergilbt

Vergilbt
Und ohne Glanz
Tritt ab
Was kaum
Des Sehnens wert
Zurück bleibt
Schal
Geschmack
Getrübter Hoffnung
Kein Weg
Zu Dir
Kein Weg
Zu uns
Vergnüglich
War der Anfang
Doch wächst
Kein Gras
Auf kargem Stein

In der Nacht wird der Mund trocken

In der Nacht wird der Mund trocken. Ich liege wach und überlege ob ich trinken soll.
Dein Atem ist flach. Immer wieder überfällt mich die Angst du könntest aufhören, dich davonstehlen. Wie ein Dieb der glaubt genug erbeutet zu haben.
Die nächtliche Einsamkeit ist eine andere als die am Tage. Bedrohlicher, entgültiger.
Es ist absurd, den ganzen Tag ersehne ich den Abend. Ist er da so möchte ich mich betäuben, um die kommende Nacht zu überleben. Wie zwei Selbstmörder wollen wir die Schuld unseres Leids dem anderen abtrotzen. Der Wein seziert sarkastisch unser Hirn und wir rasen ungebremst in ungewollte Feindschaft.
Eine zwei Liter Flasche Wasser steht neben meinem Bett und ich bin unfähig sie zu greifen.
Als wäre ich so geschwächt, dass der Körper seinen Willen verloren hat.
Ich weiß wie sehr ich dich mal für mal verletze. Spüre deine Verzweiflung wenn ich dir keine Chance belasse zu mir zu dringen. Du möchtest mich schütteln mir wehtun um wenigstens meine Hülle zu erreichen. Stumm schreie ich dir zu – gib auf. – Doch nur du weißt ich lüge.

Wie feiner Staub

Wie feiner Staub
Im Sonnenlicht
Verschwimmt die Wahrheit
Vor dem Auge
Was einmal greifbar
Tanzt unbeschwert
Und ohne Ziel
Gemeinsam war
Vergangenheit
Ist unser
Du glaubst
Es ist
Die Macht
Die nicht
In unsren Händen liegt
Doch
Während du das sagst
Betrachte ich
Die Teilchen
Schimmernd
Von dem Schein
Der sie erleuchtet
Schönheit
Des Zerfalls
Und Ende
Eines Traums